Wie viel kann ein Audioplayer kosten, dessen Klang nicht nur dem durchschnittlichen Hörer, sondern auch einer Person mit einem musikalischen Ohr zusagt? Wir haben dafür gesorgt, dass keine fünfstelligen Beträge gezahlt werden müssen.

FiiO-Player sind Musikliebhabern bekannt und wir haben sie bereits mehrmals getestet (Modelle M9 und M11). Ältere Modelle sind gut für alle, aber sie haben eine Besonderheit: Sie sind ziemlich teuer.

Dies ist die zweite Generation des Basis-Players von FiiO, die vor nicht allzu langer Zeit aufgetaucht ist. Das Aktualisieren von Modellen ist für Hersteller im Prinzip üblich. Zwar gibt es eine Nuance: Es ist notwendig, alle Kommentare der Vorgängergeneration zu berücksichtigen, an ihnen zu arbeiten, aber gleichzeitig die Preisattraktivität aufrechtzuerhalten.

Nach wunsch ...

FiiO X1 wurde genau nach diesem Prinzip aufgerüstet. Ist seine Größe im Vergleich zur ersten Generation nahezu unverändert, macht sich der Unterschied im Design bemerkbar. Erstens ist es für den Spieler komfortabler geworden, in der Hand zu liegen - seine Seitenkanten sind jetzt abgerundet. Auf der vollständig verglasten Frontplatte befinden sich fünf Tasten - eine ruft das Menü auf, die zweite kehrt zum vorherigen Bildschirm zurück, zwei weitere sind für das Umschalten der Spuren verantwortlich. Die zentrale dient nach wie vor zur Auswahl eines Eintrags und zur Bestätigung der Aktion.

Die zweite Generation des FiiO X1 hat den mechanischen Ring um die mittlere Taste entfernt - es wurde eine Berührung. Ist es gut oder schlecht Wir sind sicher, dass es Entschuldiger für reine „Mechanik“ geben wird, aber man kann den Trend zur sensorischen Kontrolle nicht ignorieren. Letztendlich ist eine solche Platte in der Regel zuverlässiger als eine komplexe Mechanik.

In der Praxis haben wir gerne mit dem Touch Ring gearbeitet, obwohl es leicht ist, die Gewohnheit, das richtige Element oder den richtigen Titel zu wählen, zu übersehen.

Alle Anschlüsse sind jetzt auf der Unterseite konzentriert: 3,5-mm-Audioausgang, microUSB zum Aufladen und ein Steckplatz für Speicherkarten. Die Lautstärkewippe und der Ein- / Ausschalter des Geräts blieben auf der linken Seite. Um das Gerät vor Kratzern zu schützen, fügt der Hersteller dem Kit eine transparente Silikonhülle hinzu. Diese Lösung ist viel ästhetischer als das bisherige Gummiband „auf den Bändern“. Übrigens ist das Gehäuse komplett aus Metall, was angesichts der geringen Kosten des Spielers auch nett ist.

Eine weitere wichtige Neuerung ist das Bluetooth-Modul. Es gab eine Zeit, in der Hersteller hochwertiger Audiogeräte die Verwendung von ausschließlich kabelgebundenen Kopfhörern vorschlugen. Der Klangunterschied zwischen kabelgebundenen und kabellosen "Ohren" wurde jedoch allmählich minimal, sodass die kabellose Kommunikation aktiv in audiophile Geräte eindringt.

Aus Sicht des Eisens sind die Veränderungen nicht so auffällig. Anstelle des PCM5241-DAC wird hier der weiterentwickelte PCM5242 verwendet, der Verstärker ist auf Basis des ISL28291-Chips implementiert. Die maximale Tonauflösung in den Formaten WAV und Aiff beträgt 192 kHz / 32 Bit (für ALAC / FLAC - 24 Bit). Der reproduzierbare Frequenzbereich ist mehr als ausreichend - 5 Hz - 60 kHz. Natürlich werden alle gängigen Audioformate unterstützt - außer vielleicht AptX.

Fertigen Sie besonders an

Wir haben den Player mit dem FiiO FH1 Hybrid-Kopfhörer getestet - auch relativ günstig, aber von hoher Qualität. Sie sollten mit der Audiowiedergabe beginnen, indem Sie einen 7-Band-Equalizer einrichten. Wie üblich verfügt es über mehrere Voreinstellungen sowie die Möglichkeit, die Frequenzen manuell einzustellen. Mit der „richtigen“ Position der Schieberegler beginnt die Musik ganz anders zu klingen.

Wie wir erwartet haben, klingen verlustfreie Tracks neutral, ohne offensichtliche Knicke. Die Instrumentalparts bei klassischen Konzerten sind deutlich zu unterscheiden, der Gesang ist sehr ausdrucksstark und hebt sich recht gut von der Begleitung ab.